FRAGEN

Häufig gestellte Fragen mit Antworten

Wenn ein oder mehrere Zähne fehlen, gibt es viele Behandlungsmöglichkeiten – eine davon ist die
Implantation. Zahnimplantate bestehen aus Titan und können verschiedene Formen haben. Sie werden in den Knochen des Ober- oder Unterkiefers implantiert und ersetzen dort einen oder mehrere fehlende Zähne.

„Jedes Stück Titan kann zu einem Implantat werden. Das Wichtigste ist, wo und wie es implantiert wird und wann es funktionsfähig wird.“
Professor DR. Stefan Ihde

BCS-Implantate unterscheiden sich von klassischen Implantaten nicht nur in ihrer Form, sondern
auch in der Oberfläche und dem Ort der Verankerung. Diese Unterschiede führen zu deutlich
kürzeren Behandlungszeiten. In der Praxis werden BCS-Implantate innerhalb von drei Tagen
eingesetzt.

Implantate werden nach verschiedenen Behandlungsplänen implantiert:

➡️ Lappenlose Implantation. Dies wird als Implantation ohne Inzision und Ablösung des Schleimhautlappens bezeichnet. Infolgedessen entstehen während der Operation nur geringe oder keine Blutungen auf, und es treten nur geringe oder keine postoperativen Schwellungen und Schmerzen auf.

➡️ Sofortige Implantation: Einsetzen des Implantats in die Zahnhöhle direkt nach der Zahnextraktion

➡️ Platzieren von Implantaten mit Ablösug des Schleimhautlappens: Implantate werden platziert, nachdem das Zahnfleisch abgelöst und der Knochen freigelegt wurde. Nach dem Eingriff wird das Zahnfleisch wieder angenäht. Von Zeit zu Zeit kann es zu Schwellungen kommen, aber normalerweise treten keine Schmerzen auf.

Das Einsetzen von Zahnimplantaten ist nicht schmerzhaft. Normalerweise verwenden wir eine
Lokalanästhesie. Empfindliche Patienten können für die Dauer des Eingriffs zusätzlich sediert werden.

Auf diese Weise vermeiden wir den mit dem Verfahren verbundenen Stress. Bei einigen Implantationstechniken kann es an der operierten Stelle zu Schwellungen und leichten Schmerzen kommen. Dies sind normale Gewebereaktionen nach der Operation und keine Komplikationen. Sie können schnell mit Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten gelindert werden.

Die erste Phase der Behandlung dauert 3 bis 4 Tage. Innerhalb von 3 Tagen erhält der Patient eine ästhetische Prothese auf der Basis stabiler und stark verankerter Implantate. Aber das ist nicht das
Ende der Behandlung. Die Wiederherstellung normaler Kaufunktionen erfordert die Aktivierung vieler Anpassungsmechanismen des gesamten Kauorgans. Der behandelnde Arzt überwacht den Prozess. Der gesamte Vorgang dauert mehrere Monate, daher sind regelmäßige Kontrollen wichtig.

Dies gilt für jeden, der einen oder mehrere Zähne verloren hat, sei es aufgrund von Diabetes, Osteoporose oder starkem Rauchen.

Basale (bikortikale) Implantate benötigen keine großen Mengen an Knochen. Jeder kann behandelt werden, unabhängig vom Grad der Knochenatrophie (-verlust), ohne dass eine zusätzliche Knochenrekonstruktion erforderlich ist.

Unabhängig davon, ob die Patienten rauchen oder nicht, können sie ohne Komplikationsrisiko mit basalen (bikortikalen) Implantaten behandelt werden.

In einigen Fällen (ca. 3%) müssen wir das Implantat aufgrund seiner Mobilität entfernen. Auch in diesem Fall kann das Implantat sofort durch ein neues ersetzt werden, und die Kaufunktionen des Patienten bleiben erhalten.

Vor dem Eingriff können die Patienten eine leichte Mahlzeit essen und ihre täglichen Medikamente einnehmen, nachdem dies zuvor mit dem behandelnden Arzt besprochen wurde.

Die Haltbarkeit und Zuverlässigkeit von Basalimplantaten wurde von vielen Autoren in zahlreichen Veröffentlichungen bestätigt.

Die Kosten für die Basalimplantatbehandlung basieren nicht auf dem Preis für das einzelne Implantat. Stattdessen bekommt jeder Patient eine individuelle Einschätzung mit einem Behandlungsplan.

In jedem Fall ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der Behandlung mit basalen Implantaten im Vergleich zu konventionellen Implantaten sehr gut. Dies ist sowohl auf das vereinfachte Design des Implantats
als auch auf die unkomplizierten Operationstechniken zurückzuführen.

  • Das Konzept der Basisimplantologie unterscheidet sich deutlich von den herkömmlichen Behandlungsmethoden für Zahnimplantate. Daher können nur Implantologen mit einer entsprechenden Ausbildung in den Grundlagen der Implantologie Patienten sicher und effektiv behandeln.
  • Bikortikale Basalimplantate werden in erster Linie zur Rekonstruk bogens im Unterkiefer und/oder Oberkiefer und zur Rekonstruktion der sogenannten Flügeldefekte eingesetzt. Für die Rekonstruktion einzelner Zähne werden in der Regel klassische Implantate verwendet.
  • Der Patient erhält immer einen alternativen Behandlungsplan für klassische Implantate.